Das ABC des Indoor-Growings

Das Indoor-Growing ist voll einfach. Wähle einen guten Ort aus, pflanze gute Samen oder Stecklinge an, sorge für das richtige Klima – Luft, Licht, Wasser, Nährstoffe, Bewässerung und Anbaumedium – dann kann es losgehen. Die Samen werden schnell zu Sämlingen und beginnen dann mit blattreichem vegetativem Wachstum. Gegen Ende der vegetativen Phase werden die Pflanzen männliche oder weibliche Vorblüten aufweisen. Sobald die Blüte eingeleitet worden ist, werden Deine Cannabispflanzen in ungefähr zwei Monaten erntereif sein. Lies weiter und schaue Dir die vielen Bilder an, um alle Details zu erfahren!

Samen

Cannabis- bzw. Marihuana-Samen wie diese California Orange-Seeds sind einfach per Post zu bestellen. Du kannst sie von Seed Banks oder Händlern beziehen, die in Magazinen und im Internet auftauchen. Du wirst im Internet fündig, indem Du eine Google-Suche nach ,,Cannabissamen” bzw. ,,Cannabissamen” startest. Manchmal findet man auch Samen in Buds, die man irgendwo herbekommen hat. Um mehr über Samen zu erfahren, lies Kapitel 3 ,,Samen und Keimung”.

Stecklinge


Stecklinge sind Triebspitzen, die von weiblichen Cannabispflanzen geschnitten und bewurzelt wurden. Sie sind eine ideale Wahl, weil sie weiblich sind und eher in die Blüte geschickt werden können als Pflanzen, die aus Samen entstehen. Eine Stecklingskultur kann nach ungefähr drei Monaten geerntet werden. Stecklinge sind nicht per Post zu beziehen, Du musst sie voneinem Grower oder dem Freund eines Growers bekommen. Um mehr über Stecklinge zu erfahren, lies Kapitel 7 ,,Stecklinge und Mutterpflanzen”.

Ein Platz zum Anbauen

Ein Anbauplatz lässt sich in jedem Haus oder Gebäude leicht finden. Der Anbauplatz sollte in sich geschlossen sein, sodass Du innen die Umgebungsluft kontrollieren kannst, wenn die Pflanzen wachsen. Du kannst z. B. eine Keller-, Dachboden- oder Zimmerecke abtrennen, um so einen Grow-Raum zu bewerkstelligen. Verwende Plastikfolie, Holz oder Ziegelsteine, um den Raum abzutrennen. Du kannst auch einen bereits vorhandenen Schrank in einen Grow-Raum verwandeln, oder Du kaufst Dir einen professionellen Grow-Schrank. Siehe hierzu Kapitel 10 – Grow-Räume, -Schränke und -Boxen.“

Temperaturkontrolle

Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem Grow-Raum muss kontrolliert werden. Dabei ist ideale Temperatur für die Cannabiskultivierung ungefähr 23 °C. Die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt 50–70 % in der vegetativen Phase und 50 % in der Blütephase. Vermutlich muss die Umgebungsluft erwärmt oder abgekühlt werden, um eine ideale Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu erreichen. Oftmals reicht bereits ein Ventilator (siehe unten), um für eine optimale Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Um mehr über das Erwärmen und Runterkühlen eines Grow-Raums zu erfahren, lies Kapitel 10 ,,Grow-Räume, -Schränke und -Boxen.“

Luftzirkulation

Die Cannabispflanze nutzt das in der Luft enthaltene Kohlendioxid (CO₂). Rund um die Blätter ist das CO₂ schnell aufgebraucht, und die Luft muss ventiliert werden, sodass neues CO₂ mit den Blättern in Kontakt gebracht wird. Du benötigst einen Schwenkventilator, der für die Durchmischung und Verteilung der Luft sorgt und den Pflanzen eine kontinuierliche CO₂-Aufnahme ermöglicht. Der Ventilator mixt außerdem die heiße Luft aus dem oberen und die kühlere Luft aus dem unteren Bereich, sodass im gesamten Raum eine gleichmäßige Temperatur herrscht. Einzelheiten hierzu kannst Du Kapitel 10 „Grow-Räume, -Schränke und -Boxen“ entnehmen.

Luftventilation

Eine Cannabispflanze verbraucht das in einem Raum verfügbare CO₂ ziemlich schnell. Ein Ventilator transportiert die CO₂-arme, verbrauchte Luft und heiße, feuchte Luft aus dem Grow-Raum ab. Frische, kühle, trockene und CO₂-reiche Luft wird mittels eines Frischluft-Ansaugventilators in den Raum geblasen. Einzelheiten hierzu kannst Du Kapitel 10 “Grow-Räume, -Schränke und -Boxen” entnehmen.

Licht

Sorge für Beleuchtung mit fluoreszierenden Röhren, CFL-Lampen (Compact Fluorescent Lamps), Metallhalogen- oder Hochdrucknatrium-Dampflampen. Jede dieser Lampenarten hat Vor- und Nachteile. Fluoreszierende Röhren sind am besten für das Wachstum Sämlingen und Stecklingen geeignet. Kostengünstige CFL-Lampen können bei kleinen Gärten von Anfang bis Ende als Beleuchtungsquelle dienen. Die besten CFL’s sind in Watt-stärken zwischen 65 und 125 W erhältlich. Die teureren, vielseitigen Metallhalogen- und Hochdrucknatrium-Dampflampen sind in vielen verschiedenen Watt-stärken (150–1500 W) und Farbspektren erhältlich. Beide Typen sind als Beleuchtungsquelle von Anfang bis
Ende der Kultur geeignet. Einzelheiten hierzu kannst Du Kapitel 9 „Anbau-Zubehör“ entnehmen.

Wasser und Drainage

Normales Leitungswasser ist in der Regel gut für die Cannabiskultur geeignet. Wenn es als Trinkwasser okay ist, ist es im Prinzip auch okay für Deine Pflanzen. Wenn Dein Leitungswasser schlecht schmeckt und voller Natrium und Mineralstoffe ist, kann es vonnöten sein, dass Du es mit einem Umkehrosmosefilter reinigst. Das ist aber in der Regel nicht nötig, wenn Du auf Erde anbaust. Einzelheiten hierzu kannst Du Kapitel 9 „Anbau-Zubehör“ entnehmen.

Hydroponik

Unter Hydroponik versteht man den Anbau mit einem erdelosen Substrat, das den Pflanzenwurzeln Halt bieten kann. Die Hydroponik ermöglicht es dem Grower, den Nährstoff- bzw. Dünger-Level und die Nährstoffaufnahme der Pflanzen genau zu kontrollieren. Hydroponische Anbaumedien bieten mehr Luftvolumen im Wurzelbereich, und die Nährstoffaufnahme geht schneller vonstatten als auf Erde. Hydro-Gärten erfordern eine genauere Kontrolle von Wasserqualität, pH-Wert, Nährstoffen und der Wurzelumgebung. Sie können sehr einfach und preiswert, aber auch technisch komplex und teuer sein. Einzelheiten hierzu kannst Du Kapitel 9 „Anbau-Zubehör“ entnehmen.

Erde

Der Anbau auf Erde ist eine einfache Angelegenheit. Kaufe stets qualitativ hochwertige Erde mit guten Drainageeigenschaften. Wenn Du eine gute Erdmischung finden kannst, stelle sie Dir aus einzelnen Qualitätskomponenten selbst zusammen. Organische Kulturen auf Erde führen zum besten Blütengeschmack und -duft. Einzelheiten hierzu kannst Du Kapitel 9 „Anbau-Zubehör“ entnehmen.

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